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Die Flutwelle

Eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes brach über Südostasien herein: Auf Tausenden Küstenkilometern fegte eine Flutwelle ganze Dörfer und Hotelanlagen weg. Zehntausende kamen um, Millionen wurden obdachlos.

Zehntausende Menschenleben forderte die Jahrhundertkatastrophe rund um den Indischen Ozean. Von einem Seebeben ausgelöste Monsterwellen hinterließen Verwüstung und Trauer. Bewohner der Dritten Welt durchlitten ihre Ohnmacht ebenso wie Touristen aus Europa. An den Traumstränden Thailands oder Sri Lankas liegen Berge von Leichnamen - auch viele deutsche Touristen sind unter den Opfern.

Die Zahlen der Opfer jenes Seebebens, das in den Morgenstunden des zweiten Weihnachtstages mit einer Verschiebung der Kontinentalplatten 5000 Meter unter dem Meeresspiegel vor Sumatra begann, stiegen beinahe stündlich. Es waren abstrakte, unvorstellbare und monströse Zahlen. Es ist bei Anschlägen oder Katastrophen normal, dass die Zahlen steigen, aber dann, wenn Vermisste sich melden, fallen die Zahlen auch wieder. So war es am 11. September, so ist es oft. Diesmal nicht.

Die Zahlen stiegen und stiegen. Es waren 5000 Tote, es waren 11.000, 14.000, 18.000, 20.000, 24.000, 26.000, 30.000, 36.000, 40.000, 55.000, 78.000. Inzwischen liegt die Zahl der Toten bei rund 150.000. Etliche Vermisste werden wohl nie gefunden werden, das Meer gibt die Leichen nicht mehr her. Auch viele Verwandte und Freunde der Vermissten werden niemals Gewissheit über das Schicksal ihrer Lieben bekommen. Nur die wenigsten Toten können identifiziert werden.



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